Kaufnebenkosten im Kanton Basel-Stadt

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Überblick

Basel-Stadt gehört beim Steuersatz zur Spitzengruppe — kennt aber eine schweizweit ungewöhnliche Mechanik: «Wohnen ohne Handänderungssteuer». Wer das Grundstück ausschliesslich selbst bewohnt und die gesetzliche Mindestdauer durchhält, für den wechselt die Steuerpflicht die Seite — geschuldet wird die dann reduzierte Steuer vom Veräusserer, der Käufer zahlt schlicht nichts. Wird die Selbstnutzung vorzeitig aufgegeben, droht die Nachbesteuerung. Beurkundet wird beim freien Notariat nach staatlich fixiertem, degressivem Tarif; das Grundbuch rechnet promillebasiert mit Unter- und Obergrenze.

Sätze, Zahlungspflicht, Quelle und Prüfdatum jedes Blocks versammelt die Tabelle; was der Seitenwechsel der Steuerpflicht konkret ausmacht, zeigt der Rechner. Für den Vergleich steht die Kantonsübersicht bereit, das Grundprinzip erklärt der Ratgeber zur Handänderungssteuer.

Die vier Kostenblöcke

KostenblockTarifWer zahlt
Handänderungssteuerfester Satz Ermässigung für Hauptwohnsitz möglich Quelle: www.gesetzessammlung.bs.ch · Geprüft: Käufer
Notariatsgebührengestaffelter Satz (zzgl. MWST) Quelle: www.gesetzessammlung.bs.ch · Geprüft: Käufer
Grundbuchgebührenfester Satz Quelle: media.bs.ch · Geprüft: Käufer
Schuldbriefmehrere Gebühren (zzgl. MWST) Quelle: www.gesetzessammlung.bs.ch · Geprüft: Käufer

Häufige Fragen

Zahle ich als Käufer in Basel-Stadt Handänderungssteuer, wenn ich selbst einziehe?

Nein. Wird das Grundstück ausschliesslich und über die gesetzliche Mindestdauer hinweg selbst bewohnt, wird die — dann reduzierte — Steuer vom Veräusserer geschuldet; der Käufer zahlt nichts.

Was passiert, wenn ich früher wieder ausziehe?

Die Befreiung ist an die ununterbrochene Selbstnutzung über die Mindestdauer geknüpft; wird sie verletzt, sieht das Gesetz eine Nachbesteuerung vor.

Erheben Riehen oder Bettingen eigene Zuschläge?

Nein. Die Handänderungssteuer ist rein kantonal, kommunale Zuschläge existieren in Basel-Stadt nicht.

Im Rechner durchrechnen

Hinweis

Keine Rechts- oder Steuerberatung. Alle Angaben werden gegen offizielle kantonale Quellen geprüft und datiert; massgeblich sind die Behörden und das Notariat.

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