Kaufnebenkosten beim Immobilienkauf — Kanton für Kanton
Vier einmalige Kostenblöcke entscheiden, was beim Kauf zusätzlich zum Kaufpreis fällig wird. Wir erklären sie pro Kanton — jede Angabe mit offizieller Quelle und Prüfdatum.
Kaufnebenkosten berechnen
Geschätzte Kaufnebenkosten
Zürich
- Handänderungssteuer (Käufer) wird nicht erhoben
- Notariatsgebühren (geteilt (Käufer 50%)) CHF 1’081
- Grundbuchgebühren (geteilt (Käufer 50%)) CHF 1’000
- Schuldbrief (Käufer) CHF 1’664.80
Käufer zahlt CHF 2’705.30
Ganze Transaktion CHF 3’745.80
Schätzung auf Basis der kantonalen Tarife, keine Rechts- oder Steuerberatung. Gemeindezuschläge, Auslagen und Sonderfälle können das Ergebnis verändern; massgeblich sind Notariat und Grundbuchamt.
Alle Sätze stammen aus offiziellen kantonalen Quellen mit Prüfdatum — siehe Kantonsseite.
Die vier Kostenblöcke
Handänderungssteuer
Kantonale Steuer auf den Eigentumsübergang. Ob und wie viel — hängt vom Kanton ab; einige Kantone erheben sie gar nicht.
Notariatsgebühren
Kosten der öffentlichen Beurkundung des Kaufvertrags. Je nach Kanton fester Tarif oder frei vereinbar.
Grundbuchgebühren
Gebühr für den Eintrag des Eigentümerwechsels ins Grundbuch — kantonal geregelt.
Schuldbrief-Errichtung
Fällt nur bei Hypothek an: Errichtung oder Anpassung des Schuldbriefs, berechnet auf der Pfandsumme.
Günstige und teure Kantone
Am teuersten
- Genf CHF 37’721.20
- Neuenburg CHF 37’548.95
- Basel-Stadt CHF 33’702.50
Beispielrechnung: Beispiel bei CHF 1’000’000. Beispielrechnung: Käufer-Total ohne Hypothek und ohne Gemeindezuschläge; Details und Quellen auf der Kantonsseite.